Erfolgreich - Schülerhilfe

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Elternratgeber Erfolgreich durch die Grundschulzeit Gutschein für 2 kostenlose Nachhilfestunden im Heft! ãLernen in der Grundschule ãEmpfehlungen für den Schulalltag ãDer Klassenlehrer – Ihr Ansprechpartner ãWas tun, wenn es zu Problemen kommt? ãExpertenbeitrag von Diplom-Psychologe Prof. Dr. Ludwig Haag ãNützliche Links und Literaturtipps Inhalt 4 6 8 10 Lernen in der Grundschule 12 Lernen mit Hindernissen – was tun, wenn es zu Problemen kommt? 14 Die weiterführende Schule 16 Der Experte sagt dazu … Diplom-Psychologe Prof. Dr. Ludwig Haag 18 Literatur und Links Die Grundschulzeit – was gehört dazu? Empfehlungen für den Schulalltag Der Klassenlehrer – Ihr Ansprechpartner Vorwort Liebe Eltern, die Grundschule vermittelt Ihrem Kind nicht nur die Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern bereitet es auch auf seine weitere schulische Laufbahn vor. In der Grundschule entscheidet sich oft, welche Einstellung Ihr Kind zum Lernen hat und wie es auf der weiterführenden Schule klarkommen wird. Ob Ihr Kind gerne in die Schule geht, ob es in der Schule „mitkommt“ und mit Freude lernt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Mit vielen Tipps und Informationen möchten wir Sie und Ihr Kind während der Grundschulzeit unterstützen und Ihnen Ratschläge geben, wie Sie Ihr Kind auf den Wechsel zur weiterführenden Schule vorbereiten können. Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen Ihr Schülerhilfe-Team Lernen in der Grundschule Das Lernen lernen Bereits in der Grundschule sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen strukturierten Tagesablauf gestalten, in dem Hausaufgaben und kleine Lerneinheiten einen festen Platz haben sollten. Helfen Sie Ihrem Kind, sich zu konzentrieren. Schaffen Sie eine ruhige Lernumgebung. Das kann ein eigener Schreibtisch sein, möglichst aufgeräumt und gut beleuchtet, oder aber ein ruhiger Esstisch, an dem Ihr Kind ungestört arbeiten kann. Eltern sollten außerdem „mit gutem Beispiel vorangehen“. Wenn es in Ihrer Familie selbstverständlich zum Alltag gehört, dass Sie, die Eltern, motiviert zur Arbeit gehen, vermitteln Sie Ihrem Kind damit von Anfang an eine positive Einstellung zum Lern- und Arbeitsverhalten. Hausaufgaben Hausaufgaben sind wichtig, um das in der Schule Gelernte zu üben und zu vertiefen. Gerade in den ersten Klassen sollten Sie jedoch darauf achten, dass Ihr Kind nicht zu lange an den Hausaufgaben sitzt. Eine Faustregel lautet: nicht länger als 30 Minuten in der 1. und 2. Klasse und maximal 60 Minuten im 3. und 4. Schuljahr. Wichtig: Die meisten Kinder haben mittags ein Leistungstief und brauchen nach dem Essen eine Erholungspause. Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie Interesse zeigen. Geben Sie Denkanstöße und erarbeiten Sie gemeinsam Lösungsansätze. Lassen Sie Ihr Kind eigenständig arbeiten. Planen Sie Hausaufgaben fest in den Tagesablauf ein. Nutzen Sie Wochenplan und Hausaufgabenheft. 4 rn Elte eb ratg fr s Tipp fürstregsasben er eie auf Haus ein se Gutsch stenlo für 2 ko ilfeNachhden stun ft! im He Wissenswert: Mehr Tipps rund um das Thema Hausaufgaben finden Sie in unserem Ratgeber „Tipps für stressfreie Hausaufgaben“. ndes re Ki res ktur obIh derJ itStru –de n– en enm be ab ga Lern uffg au ussa nt– au ur Ha ãH geme erSp mana aufd ãZeit ieben Zeitd tz e pla ãDen its holog Arbe -Psyc ãDer iplom iken techn vonD itrag aag ãLern s tenbe rtipp gH xper r.Ludwi teratu ãE ndLi Prof.D inksu eL zlich ãNüt Leistungsbeurteilung in der Grundschule In allen Bundesländern gibt es in der 1. und oft auch noch in der 2. Klasse Zeugnisse in Form von Beurteilungen. Sie beschreiben die Entwicklung des Kindes innerhalb eines Schulhalbjahres. Dabei geht es neben den schulischen Leistungen auch um Arbeits- und Sozialverhalten, Verantwortungsbewusstsein und Motivation. Erst ab der 2. bzw. 3. Klasse werden die Leistungen der Schüler mit Noten bewertet. Nachhilfe Die ersten Schuljahre sind oft entscheidend für den späteren Werdegang des Kindes. In der Grundschule werden Grundlagen geschaffen, die für die schulische Entwicklung wichtig sind. In dieser Zeit entscheidet sich, wie das Kind lernt, ob es selbstständig und mit Freude lernt und ob es Lernen als etwas Positives begreift. Viele Eltern möchten ihr Kind so optimal wie möglich fördern, um eine gute Empfehlung zur weiterführenden Schule zu bekommen. In diesen Fällen bietet die institutionelle Nachhilfe eine gute Möglichkeit der Ergänzung. Nicht nur Inhalte werden hier – in enger Abstimmung mit dem Grundschullehrer – vermittelt, auch soziale Kompetenzen werden geschult. Das Lernverhalten insgesamt wird beurteilt und je nach Bedarf individuell gefördert. Damit wird Ihr Kind so gut wie möglich auf die Anforderungen der weiterführenden Schule vorbereitet. Praktische Tipps Stecken Sie die Lernziele nicht zu hoch. Loben Sie Ihr Kind – auch für kleine Erfolge. Sprechen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig über den Schulalltag. Sorgen Sie für eine ruhige Lernumgebung. Die Grundschulzeit was gehört dazu? Schulweg Gerade zu Beginn der Grundschulzeit sollten Sie den Schulweg gemeinsam mit Ihrem Kind gehen. Erklären Sie ihm dabei die Verkehrsregeln und machen Sie es auf die besonders kritischen Stellen aufmerksam. Dadurch wird Ihr Kind selbstständiger werden und auch nach einiger Zeit in der Lage sein, den Schulweg allein zu meistern. Am besten ist es, wenn das Kind mit anderen Schülern gemeinsam zur Schule gehen kann. Klassenfahrt Zum ersten Mal ganz allein weg von zu Hause? Auch wenn es vielen Eltern schwerfällt: Schulausflüge und Klassenfahrten sind ein wichtiger Schritt, um die Selbstständigkeit Ihres Kindes zu fördern. Ihr Kind lernt dabei, sich über längere Zeit mit Gleichaltrigen zu arrangieren und sich der Gruppe unterzuordnen. Die meisten Kinder kehren voller Stolz und mit hinzugewonnenem Selbstbewusstsein zurück. Lesen Lesen ist ein wichtiger Teil des Lernprozesses, angefangen beim Vorlesen in der Vorschulzeit. Sobald Kinder dann in der Grundschule selbst lesen können, sollten sie regelmäßig ihrem Alter entsprechende Bücher lesen. Tipp: Eltern sollten alle Bücher ihrer Kinder auch kennen, so können sie sichergehen, dass die Inhalte auch für ihr Kind geeignet sind, und haben gleichzeitig eine gute Basis für Gespräche. 6 Praktische Tipps für Kids Fremdsprachen: Do you speak English? Englisch lernen in der Grundschule ist eine tolle Sache. Es ist nämlich erwiesen, dass Kinder viel leichter eine Fremdsprache erlernen können als Erwachsene. Was sagen die Engländer, wenn sie von einem Hund sprechen? Wie sagen sie sich „Guten Morgen“? Und warum heißen Bonbons in England „drops“? Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich plötzlich in England mit den Leuten unterhalten kann. Und nicht nur da – Englisch ist nämlich eine Weltsprache, d. h., in jedem Land auf der Welt kann man dich verstehen, wenn du Englisch sprichst. Radfahrprüfung Grundschüler müssen in der 3. und 4. Klasse an einer Radfahrausbildung teilnehmen. Am Ende dieser Ausbildung steht eine Prüfung, für die es den Radfahrführerschein gibt. Erst dann dürfen die Kinder allein mit dem Rad zur Schule fahren. Wissenswert: Vor der bestandenen Radfahrprüfung dürfen Kinder noch nicht allein mit dem Fahrrad im Straßenverkehr fahren! Empfehlungen für den Schulalltag Schulsport Der Sportunterricht in der Grundschule vermittelt den Schülern grundlegende motorische, sportliche und soziale Fähigkeiten. In den Bundesländern sind je nach Klassenstufe 2 oder 3 Stunden Sport in der Woche vorgesehen. Wichtig für den Sportunterricht sind Hallenturnschuhe und geeignete Sportkleidung, in der sich Ihr Kind wohl fühlt. Sprechen Sie mit dem Sportlehrer oder der -lehrerin darüber, was genau Ihr Kind benötigt. Neben dem Schulsport sollte Sport auch ein wesentlicher Bestandteil des Alltags sein, er sorgt für Bewegungsausgleich, schafft Erfolgserlebnisse und schult den Gruppenzusammenhalt. Musikalische Erziehung Musik ist ein wichtiges Nebenfach: Ergebnisse aus der Hirn- und neurobiologischen Forschung bestätigen, dass Musik nicht nur die Sinne sensibilisiert, sondern auch das abstrakte und komplexe Denken fördert. Über die schulische Förderung hinaus bieten Musikschulen spezielle Kurse an, in denen Ihr Kind ein Instrument erlernen kann. Aber: Musik soll Spaß machen, also erwarten Sie von Ihrem Kind keine Höchstleistungen! Frühstück Nur mit einem ausgewogenen Frühstück kann sich Ihr Kind den ganzen Vormittag lang konzentrieren. Wenn es frühmorgens zu Hause noch keinen Appetit hat, sollten Sie ihm für die Pausen gesunde, vollwertige Snacks wie Vollkornbrot, Obst und Gemüse einpacken. Ganz wichtig: Geben Sie Ihrem Kind auch genügend zu trinken mit, gut geeignet sind Wasser, ungesüßte Säfte oder Obstschorlen. Überlegen Sie mit ihm gemeinsam, was es gerne mag und was sich gut mitnehmen lässt. Wie viel Schlaf braucht Ihr Kind? Ausreichend Schlaf ist die wichtigste Voraussetzung dafür, den Schulalltag zu meistern und konzentriert lernen zu können. Für Grundschüler empfehlen sich 10 bis 12 Stunden Schlaf. Die letzte Stunde vorm Zubettgehen sollte ruhig ablaufen, d. h. Fernseher aus und keine körperliche Anstrengung mehr. Stattdessen empfiehlt es sich, vorzulesen oder sich gemeinsam ein Hörspiel anzuhören, damit Ihr Kind zur Ruhe kommen kann. Umgang mit Medien Computer, Fernseher und Spielkonsole haben für die meisten Kinder eine wichtige Bedeutung. Beim Lernen oder während der Hausaufgaben sollten Fernseher, iPod oder Stereoanlage aber Funkstille haben. Der Computer kann zwar beim Lernen eine hilfreiche Rolle spielen, und Kinder sollten im Verlauf der Grundschulzeit langsam an den Umgang mit dem PC und seinen Funktionen herangeführt werden, jedoch ist es wichtig, für einen altersgemäßen Umgang mit den „Neuen Medien“ zu sorgen. Nach einer Faustregel sollten Grundschulkinder aber niemals länger als eine halbe Stunde vor dem Bildschirm sitzen. Achtung: Das Internet kann gerade für jüngere Kinder eine große Gefahr darstellen, deshalb gilt: Surfen nur in Begleitung Erwachsener! Taschengeld Spätestens in der Grundschule sollten Kinder über ihr eigenes Taschengeld verfügen. Wichtig ist, dass sie lernen, mit ihrem Geld eigenverantwortlich umzugehen. Für Grundschüler reichen 2 bis 3 Euro pro Woche aus, um Verantwortungsgefühl zu entwickeln und die neu gewonnene Selbstständigkeit zu fördern. 9 Der Klassenlehrer Ihr Ansprechpartner Der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin ist die wichtigste Bezugsperson in der Grundschule und unterrichtet Ihr Kind in allen wesentlichen Fächern. Gleichzeitig ist er oder sie der erste Ansprechpartner für Sie als Eltern. Im Laufe des ersten Schuljahres lernt der Klassenlehrer Ihr Kind sehr gut kennen. Eltern erleben ihr Kind in anderen Situationen, und üblicherweise steht für sie das eigene Kind im Mittelpunkt. Lehrerinnen und Lehrer dagegen sehen es in der Gruppe. Der Klassenlehrer kann daher in der Regel sehr gut einschätzen, ob sich Ihr Kind in der Klassengemeinschaft wohl fühlt, wie sein Lerntempo ist und welche Lernschwierigkeiten es eventuell hat. Informieren Sie sich regelmäßig über die Leistungsentwicklung Ihres Kindes. Der Klassenlehrer gestaltet aktiv die Elternabende mit, die eine wichtige Informationsquelle für alle Eltern darstellen. Nehmen Sie von Anfang an an Elternabenden teil oder nutzen Sie Sprechstunden, die viele Lehrer anbieten. Heutzutage sind viele Lehrerinnen und Lehrer auch per E-Mail zu erreichen. Nur durch einen regelmäßigen Austausch mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer können Sie frühzeitig erfahren, wo die Stärken und Schwächen Ihres Kindes liegen bzw. wie sich Ihr Kind in der Grundschule verhält. An einem Elternabend sollten Sie möglichst allgemeine Fragen stellen, da in diesem Rahmen meist für persönliche Themen kaum Zeit ist. Individuelle Fragen sollten Sie lieber in einem persönlichen Gespräch klären. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie das Gespräch suchen sollten, haben wir Ihnen in der Checkliste unten Themen zusammengestellt, die Sie mit dem Klassenlehrer persönlich besprechen könnten. Checkliste - ist ein Lehrergespräch notwendig? Stimmt Stimmt zum Teil Stimmt nicht Mein Kind hat immer wieder Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben. Mein Kind sitzt immer wieder viel zu lange an den Hausaufgaben. Mein Kind fühlt sich nicht wohl in der Klasse. Mein Kind fühlt sich ungerecht benotet. Mein Kind hat schlechte Noten in den ersten Tests oder Arbeiten. Mein Kind fühlt sich von Mitschülern gestört. Gemeinsam mit dem Lehrer sollten Sie in diesem Gespräch Lösungsmöglichkeiten suchen und realistische Ziele vereinbaren, die im nächsten Gespräch geklärt werden. Zum Beispiel: Ich lerne jeden Tag 5 Minuten Vokabeln mit meinem Kind. Oder: Ich achte darauf, dass mein Kind seine Hausaufgaben ohne Musik macht. Lernen mit Hindernissen - was tun, wenn es zu Problemen kommt? Nicht nur Erwachsene, auch Kinder leiden unter Stress Fast jedes 5. Kind unter 18 Jahren zeigt häufig deutliche Symptome von Schulstress, das ergab eine aktuelle Untersuchung. Die Folge: Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Angst. Leiden bereits Grundschüler unter Schulangst, hängt das meistens damit zusammen, dass es ihnen schwerfällt, sich abzunabeln und mit den neuen Pflichten richtig umzugehen. Nicht umsonst spricht man bei der Einschulung davon, dass „der Ernst des Lebens beginnt“. Checken Sie den Terminkalender Ihres Kindes Auch Leistungsdruck oder zu viele Hobbys können Stress verursachen. Haben Sie vielleicht zu hohe Erwartungen an Ihr Kind? Sitzt es zu lange an den Hausaufgaben? Hat Ihr Kind einen vollen Terminkalender oder bleibt ihm noch Zeit, zu spielen und Freunde zu treffen? Bauen Sie Druck ab, streichen Sie Termine und sorgen Sie für Freiräume. Praktische Tipps für Kids Schule soll Spaß machen Geht es dir auch so, dass du manchmal morgens aufwachst und so gar keine Lust hast, zur Schule zu gehen? Das ist ganz normal. Es gibt aber auch Kinder, die bekommen richtige Bauchschmerzen, wenn sie nur an Schule denken. Sie leiden unter Schulangst. Eine zu strenge Lehrerin, gemeine Klassenkameraden oder einfach die Angst vor der ungewohnten Situation – die Gründe für Schulangst sind meistens ganz unterschiedlich. Was kann man da machen? Rede sofort mit deinen Eltern oder deinem Lehrer darüber, wenn du dich unwohl fühlst. Sie können dir helfen. Schließlich soll Schule Spaß machen und nicht krank. Beratung durch Lehrer oder Kinderarzt Es gibt Kinder, die dem Schulalltag in seiner disziplinierten Form einfach noch nicht gewachsen sind. Sie haben Angst davor, die Geborgenheit des Elternhauses zu verlassen. Durch einen sensiblen Umgang mit der Problematik in Kombination mit einer qualifizierten Beratung durch den Lehrer oder den Kinderarzt können diese Ängste erfolgreich behandelt werden. Langweilt sich Ihr Kind offensichtlich im Unterricht? Wird es vom begabten Vorschulkind in der Grundschule plötzlich zum Klassenclown? Womöglich fühlt sich Ihr Kind schlichtweg unterfordert. Sprechen Sie mit dem Klassenlehrer oder der -lehrerin über das Lernverhalten Ihres Kindes in der Schule. Er oder sie kann die jeweilige Begabung des Kindes häufig am besten beurteilen. 13 Die weiterführende Schule Welche weiterführende Schule für Ihr Kind? Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Konzepte und Angebote der weiterführenden Schulen und besuchen Sie deren Informationsabende. Vor der Anmeldung sollten Sie sich die Schule gemeinsam mit Ihrem Kind ansehen. Auf diese Weise bekommen Sie einen ersten Eindruck und Ihr Kind kann, unabhängig vom pädagogischen Angebot der Schule, testen, ob es sich an dieser Schule wohl fühlen würde. Die Grundschulen veranstalten regelmäßig Informationsveranstaltungen, auf denen die unterschiedlichen Wahlmöglichkeiten vorgestellt werden. Versuchen Sie, eine Schule zu finden, die mit ihrem Angebot zu den Fähigkeiten Ihres Kindes passt. Viele Schulen bieten spezielle Schwerpunkte an, z. B. technische oder mathematisch-naturwissenschaftliche. Beziehen Sie Ihr Kind in diese wichtige Entscheidung mit ein, aber behalten Sie sich das letzte Wort vor. In dem Alter, in dem der Wechsel ansteht, können Kinder in der Regel das Ausmaß dieser Entscheidung noch nicht überschauen und orientieren sich vor allem an ihren Grundschulfreunden. Praktische Tipps für Kids Start an der weiterführenden Schule Hast du die Grundschulzeit hinter dir, ist es wieder Zeit für Veränderungen. Der Wechsel an die weiterführende Schule ist aufregend, keine Frage: neue Lehrer, andere Mitschüler und ein neues Schulgebäude, in dem du dich zurechtfinden musst. Aber eine Veränderung macht auch großen Spaß: Plötzlich gehörst du mit zu den „Großen“, und spannende neue Unterrichtsfächer warten auf dich. Tipp: Versuche, von Anfang an genau aufzupassen und sofort nachzufragen, wenn du etwas nicht verstehst. Denn in den ersten Jahren der weiterführenden Schule werden wichtige Lerngrundlagen geschaffen, die dir das Lernen später erleichtern. Die ersten Wochen an der weiterführenden Schule – so können Sie als Eltern helfen Der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ist für die meisten Schülerinnen und Schüler mit viel Stress verbunden. Der Leistungsdruck wird größer, das Lerntempo steigt und auch die Stoffmenge nimmt zu. Dazu kommen neue Räumlichkeiten, unterschiedliche Lehrer und neue Mitschüler. Die ersten Wochen auf der weiterführenden Schule können schwierig sein. Machen Sie Ihrem Kind Mut und unterstützen Sie es von Anfang an. Oft sind die Fünftklässler nicht alle auf demselben Wissensstand. Für einige Kinder bedeutet der Start auf der weiterführenden Schule eine große Anstrengung, da sie Schulstoff aufholen müssen. Suchen Sie das Gespräch mit den neuen Lehrern, um zu klären, welche Lücken Ihr Kind schließen sollte. Aber: Übertreiben Sie es nicht. Ihr Kind wird das erste Halbjahr brauchen, um sich an die neue schulische Situation zu gewöhnen. 15 Der Experte sagt dazu … Elternerwartungen – Kindeswohl Emil hat das Übertrittszeugnis für das Gymnasium erhalten. Dennoch sucht die Grundschullehrerin aufgrund ihrer zweijährigen Beobachtungen das Gespräch mit den Eltern: Sie plädiere eher für den Besuch der Realschule. Obwohl sie an den intellektuellen Fähigkeiten von Emil keinen Zweifel habe, könne sein zögerliches Arbeitstempo am Gymnasium zum Problem werden. Doch die Eltern entscheiden sich für das Gymnasium, denn sie sind erleichtert und freuen sich, dass Emil „es geschafft hat“. Am ersten Schultag im neuen Schuljahr wird Emil von der Mutter in die Schule gebracht, die neuen Gymnasiasten und ihre Angehörigen werden vom Schulleiter begrüßt. Am zweiten Tag wird Emil nochmals von der Mutter begleitet. Doch schon nach der ersten Stunde klagt Emil
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